Die Methode KoKoMo

 





Im Rahmen des Projektes soll jedes Produkt den in in der Abbildung dargestellten Lösungsansatz vollständig durchlaufen. Begonnen werden soll dabei jeweils mit der Spezifikation von Bauteilen und Baugruppen im CAD-System. Erweiterte Informationen wie z. B. Montagefea-ture können durch die kollaborationsgerechte Erweiterung des eingesetzten PLM-Systems direkt in den virtuellen Produkt-Zwilling übernommen werden. Diese Informationen bilden, neben detaillierten Modellen der vorhandenen Anlagentechnik, die Grundlage für die an-schließende Planung und Absicherung der Montageaufgaben. Bei dieser virtuellen Erprobung findet auch die Verteilung der auszuführenden kollaborativen Tätigkeiten auf den Menschen bzw. die Automatisierung statt.
Auf Basis dieser Planung wird im nächsten Schritt, über ein MES als ausführende Schicht die notwenige Anlagenkonfiguration bestimmt. Die darauf folgende Inbetriebnahme soll - soweit möglich - mit Hilfe der zuvor gesammelten Produktinformationen (Feature etc.) aus dem PLM-System heraus durch den Montagemitarbeiter ausgeführt werden können. Der darauf folgende operative Einsatz erzeugt Prüf- und Betriebsdaten, die zur jeweiligen Instanz im PLM zurückgeführt werden und legt damit die Grundlage für eine abschließende Evaluations- und Lernphase.
Im Sinne der Ausarbeitung eines Umsetzungskataloges, aber auch für die Systemoptimierung für nachfolgende Produkte, erfolgt eine abschließende Bewertung bzw. Aufbereitung gesammelter Informationen anhand folgender Kriterien:

• Technische Machbarkeit/Prozessfähigkeit,
• Anlagengestaltung und Kollaborationseignung,
• Arbeitssicherheitsbewertung,
• Wirtschaftlichkeitsbewertung mit EPA,
• Virtuelle und physische Mitarbeiterschulung.